[Rezension] Six of Crows - Leigh Bardugo

Mai 04, 2016

Infos.

Autor/in: Leigh Bardugo
Preis: 9,05 € (Taschenbuch)
Seiten: 465
Originaltitel: /
Reihe: Six of Crows #1

Klappentext.

Criminal prodigy Kaz Brekker is offered a chance at a deadly heist that could make him rich beyond his wildest dreams - but he can't pull it off alone. 
A convict with a thirst for revenge. A sharpshooter who can't walk away from a wager. A runaway with a privileged past. A spy known as the Wraith. A Heartrender using her magic to survive the slums. A thief with a gift for unlikely escapes. Six dangerous outcasts. One impossible heist. 
Kaz's crew is the only thing that might stand between the world and destruction - if they don't kill each other first.


Meine Meinung.

Six of Crows ist eines dieser Bücher gewesen, das ewig auf meinem SuB rumgelegen hat. Ich habe es mir gekauft, kurz nachdem es letztes Jahr erschienen ist, aufgrund des großen Hypes darum. Allerdings habe ich dann erstmal mit Leigh Bardugos Grischa-Trilogie begonnen, wovon der erste Band mir leider nicht allzu gut gefallen - und demnach viel Lust hatte ich danach dann auch dieses Buch hier zu lesen, trotz, dass mich der Klappentext sehr angesprochen hat. 
Aber jetzt habe ich es nach langem Warten doch zur Hand genommen, einfach nur, damit es endlich von meinem SuB runter ist. Und ich weiß nicht so genau, ob ich mich ärgern soll, dass ich so lange mit dem Lesen gewartet habe oder nicht. Denn einerseits hat mir Six of Crows insgesamt echt unglaublich gut gefallen, aber andererseits wäre die Wartezeit bis zum zweiten Band ja noch länger, wenn ich es früher gelesen hätte - und ich kann es jetzt schon kaum erwarten Crooked Kingdom in die Hände zu bekommen. 
In Six of Crows geht es, wie der Klappentext ja sagt, hauptsächlich um Kaz, allerdings ist das Buch aus mehreren Sichten geschrieben. Beinahe jeder der sechs Protagonisten kommt einmal zu Wort, was mich am Anfang zugegeben gestört hat. 
Der Prolog war ein interessanter Einstieg in die Geschichte und definitiv der Grund, warum ich das Buch nicht nach den ersten paar Seiten wieder weggelegt habe. Trotz, dass ich zwar recht viel auf englisch lese, habe ich mich mit Leigh Bardugos Schreibstil anfangs ziemlich gequält. Ich kam nur langsam voran und vor allem fand ich die ersten Kapitel nach dem Prolog erst einmal langweilig, trotz, dass recht viel passiert ist. Die vielen Sichtwechsel haben es mir schwer gemacht in die Geschichte reinzukommen, aber nachdem dann die Hintergrundgeschichten der einzelnen Charaktere ausgepackt wurden, konnte ich Six of Crows mit einem Mal gar nicht mehr aus der Hand legen und hätte am liebsten ununterbrochen weiter gelesen. 
Die Geschichte ist genauso einzigartig wie seine Charaktere und spielt ja in dem gleichen Universum wie auch die Grischa-Trilogie, allerdings in einer anderen Stadt. Ketterdam hat mir richtig gut gefallen, weil die Welt einfach eine völlig andere war als bei so vielen anderen Fantasy-Büchern, die ich schon gelesen habe. 
Und auch, wenn ich die Handlung an sich zwar gut fand, waren es halt wirklich vor allem die einzelnen Charaktere, die mir mit der Zeit ans Herz gewachsen sind. Besonders natürlich Kaz, der für mich der interessanteste Charakter war und dank diesem Buch habe ich dann auch mal wieder ein neues OTP gefunden, obwohl ich eigentlich alle Charaktere mit jemandem aus der Crew geshippt hatte beim Lesen, da kam man irgendwie gar nicht drum rum. 
Alles in allem war Six of Crows für mich also eine sehr positive Überraschung, die ich jedem nur ans Herz legen kann. Dieses Buch hat einfach eine richtig coole Welt und noch viel coolere Charaktere zu bieten, sodass man es einfach mögen muss. 

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