[Rezension] Heir of Fire - Sarah J. Maas

Infos.

Autor/in: Sarah J. Maas
Seiten: 576
Sprache: Englisch 
Originaltitel: /
Reihe: 3 von 7
Wertung: 4 Sterne 

Klappentext.

Consumed by guilt and rage, Celaena can't bring herself to spill blood for the King of Adarlan. She must fight back...
The Immortal Queen will help her destroy the king - for a price. But as Celaena battles with her darkest memories and her heart breaks for a love that could never last, can she fulfill the bargain and head the almighty court of Terrasen? And who will stand with her?


Meine Meinung. 


Könnte Spoiler für die vorherigen Bände enthalten.

Obwohl ich den zweiten Band dieser Reihe wirklich, wirklich, wirklich gut fand, konnte ich mich bis vor kurzem nicht dazu durchringen Heir of Fire zu lesen. Trotz, dass es gefühlt sehr lange in meinem Bücherregal stand und mich angestarrt hat. Und eigentlich wollte ich es ja auch lesen. Zwei Mal habe ich angefangen, nach kurzer Zeit aber immer wieder aufgegeben. 
Mir ist es dieses Mal echt schwer gefallen, wieder in die Geschichte einzutauchen, was denke ich vor allem daran lag, dass dauernd zwischen den Sichten und damit auch den Standorten gesprungen wurde. Im Wesentlichen verfolgt man in Heir of Fire drei verschiedene Handlungsstränge. 
Zum einen verfolgt man selbstverständlich nach wie vor Celaena's Geschichte. Sie ist in Wendlyn und hat es dort auch nicht gerade leicht, da sie sich mit Rowan herumschlagen muss, den ich zunächst erst einmal überhaupt nicht mochte. Auch Celaena war irgendwie ganz anders, als noch in den vorigen Bänden, was natürlich daran liegen kann, dass sie sich aufgrund der Ereignisse in Band zwei stark weiterentwickelt hat, aber es hat halt auch dazu geführt, dass sie mir nicht mehr so sympathisch war. Das hat sich später, ab der Hälfte des Buches, dann allerdings geändert. Auch in diesem Band hat sie sich noch einmal weiterentwickelt, besonders im Hinblick auf ihre Magie. Man lernt recht viel über die Fae, was ich gut fand, aber dadurch hat sich die ganze Geschichte auch unnötig in die Länge gezogen, da für mein Verständnis recht wenig passiert ist. Was eben auch an den Sichtwechseln lag, die Handlung kam erst einmal nicht so richtig ins rollen und hat sich nicht vom Fleck bewegt, man ist immer wieder um die gleichen Sachen gekreist. In der zweiten Hälfte des Buches gefiel mir die Protagonistin aber wieder sehr gut, Celaena ist immer noch der gleiche badass Charakter, den man aus dem vorigen Band kennt und gerade in Kombination mit Rowan fand ich die Kapitel aus ihrer Sicht letztendlich doch echt gut. 
Der zweite Handlungsstrang betrifft Dorian und Chaol, wobei man aus beiden Sichten liest. Aber auch hier geht die Handlung nur schleichend voran, immer wieder kommen Szenen, in denen Chaol sich mit Celaena's Cousin Aedion trifft, irgendwie verbündet, aber irgendwie auch nicht. Dorian verliebt sich in die Heilerin Sorscha, was mir persönlich gut gefallen hat. Der Junge verdiente mal wieder ein bisschen Glück, bei dem Vater. Denn den König lernt man noch einmal so richtig hassen. Hier wird es auch ab der Hälfte ungefähr etwas spannender, wobei auch nicht so richtig. Wirklich mitreißend waren nur die letzten Seiten, also das Ende. Das hat mich wirklich fertig gemacht und dafür gesorgt, dass ich unbedingt den nächsten Band kaufen musste. 
Der dritte Handlungsstrang betrifft einen neu eingeführten Charakter in diesem Buch. Manon, eine von den Ironteeth Hexen und mindestens so Kick-Ass wie Celaena. Und auch wenn ich Manon irgendwie mochte und glaube, dass sie im nächsten Band durchaus Potenzial hat noch interessanter zu werden, war sie für die Handlung in diesem Buch noch relativ unwichtig. Die Kapitel aus ihrer Sicht haben zwar Spaß gemacht zu lesen und es war auch interessant etwas über die Hexen und alles was damit zu tun hat zu erfahren, aber sonderlich relevant war das momentan noch nicht. Vielleicht im nächsten Band. Den ich im übrigen schon bereit liegen habe und direkt im Anschluss lesen werde, denn die Welt die Sarah J. Maas mit diesen Büchern geschaffen hat ist wirklich fantastisch und eine der besten High Fantasy Geschichten, die ich je gelesen habe, sodass ich diese Reihe jedem nur ans Herz legen kann, trotz, dass man sich durch ein paar hundert Seiten ein wenig durch quälen muss. Aber was tut man nicht alles für die Charaktere, die einem ans Herz gewachsen sind... 

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