[Rezension] On the Island. Liebe, die nicht sein darf - Tracey Gravis Graves

Infos.

Autor/in: Tracey Garvis Graves
Seiten: 384
Sprache: Deutsch
Originaltitel: On the Island
Reihe: /
Wertung: 4 Sterne 

Klappentext.

Die junge Lehrerin Anna soll den sechzehnjährigen T.J. den Sommer über unterrichten - im Ferienhaus der Familie auf den Malediven. Anna sorgt sofort zu: Die Chicagoer Winter sind lang, ihre Beziehung kriselt, da kommt dieser Traumjob wie gerufen. Als die beiden in der Propellermaschine Richtung Ferienhaus sitzen, kommt es zur Katastrophe: Das Flugzeug stürzt ab - mitten über dem indischen Ozean. Völlig erschöpft erreichen Anna und T.J. den rettenden Strand einer einsamen Insel. Ein Überlebenskampf beginnt. Und während die Hoffnung mit jedem Tag schwindet, wachsen die Gefühle füreinander. Aber hat diese große Liebe gegen jede Regel überhaupt eine Chance - auch jenseits der Insel?



Meine Meinung.

On the Island ist so ein Buch, vor dem ich jedes Mal in der Buchhandlung stehen geblieben bin, es aber doch nie mitgenommen habe. Da mein Vater das Buch jetzt allerdings als e-book gekauft hatte, kam ich doch noch dazu es zu lesen. 
Zunächst war ich positiv überrascht davon, auch wenn mir der Schreibstil der Autorin nicht allzu gut gefiel. Gerade am Anfang schien alles nur oberflächlich erzählt zu werden, als würde es wirklich jemand erzählen. Die Geschichte wird sowohl aus Anna's als auch aus T.J.'s Sicht erzählt und die meisten Geschehnisse auf der Insel wurden erzählt nach dem Motto: Wir waren schwimmen, wir haben geschlafen, wir haben Kokosnuss und Brotfrucht gegessen. Trotzdem war es nie langweilig, weil sich immer neue Herausforderungen für die Protagonisten stellten. 
Eigentlich hatte ich erwartet die Beziehung zwischen Anna und T.J. aufgrund des Altersunterschiedes merkwürdig zu finden, aber dem war nicht so. Besonders auf der Insel schien Alter überhaupt keine Rolle zu spielen, zumindest für T.J. nicht. Anna ließ sich nicht leichtfertig auf eine Beziehung mit ihm ein, was ich gut fand. So hat man hier und da gemerkt, dass sie doch noch ein kleines Stück erwachsener war als T.J.. 
Beide Charaktere mochte ich wirklich gerne und habe regelrecht mit ihnen mitgefiebert, wie es denn nun zwischen ihnen weitergeht. Gerade nachdem sie von der Insel runter waren und der Altersunterschied wieder ein Thema wurde war ich regelrecht nervös und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Ich finde das Thema wurde wirklich wirklich gut verarbeitet in dieser Geschichte, weil eben nicht alle Friede-Freude-Eierkuchen ist, sondern die Probleme aufgeworfen werden. 
Meiner Meinung nach fing das Buch recht schwach an, aber mit der Zeit, als ich mehr in die Geschichte eingetaucht bin, habe ich wirklich richtig mitgefiebert und mit dem schlimmsten gerechnet. Gerade auf der Insel gab es einige Szenen bei denen ich mich gefragt hatte, ob das logisch ist, aber das war nicht so schlimm. Insgesamt hatten die Charaktere natürlich sehr viel Glück, aber das ist okay, weil das Buch ja auch reine Fiktion ist. Die letzten zwei Drittel des Buches haben mir jedenfalls richtig richtig gut gefallen und ich glaube das hier war nicht das letzte Mal, das ich On the Island zur Hand nehmen werde, ich habe ja jetzt schon Lust es zu re-readen. 

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