[Rezension] Finding Sky - Joss Stirling

Infos.

Autor/in: Joss Stirling
Seiten: 464
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Finding Sky
Reihe: 1 von 7
Wertung: 2 Sterne 

Klappentext.

Zed Benedict umgibt ein Geheimnis. Mit seiner Arroganz, seiner Unnahbarkeit, seinem Zorn schüchtert er alle ein: Lehrer, Mitschüler. Auch Sky, die sich, allerdings heimlich, stark zu dem unheimlich gut aussehenden Jungen hingezogen fühlt. Doch dann hört sie plötzlich seine Stimme in ihrem Kopf... und er versteht ihre gedachte Antwort! Als Zed daraufhin behauptet, Sky sei sein Seelenspiegel, sein ideales Gegenstück und ein Savant wie er, ein Mensch mit einer übernatürlichen Gabe, glaubt Sky ihm kein Wort. Und will ihm nicht glauben - denn tief in ihr drinnen rührt sich eine Fähigkeit, vor der sie eine Höllenangst hat.


Meine Meinung.

Ich muss sagen, dass 'Finding Sky' eines dieser Bücher war, das ich nur wegen dem Cover gelesen habe. Sicherlich nicht wegen dem Klappentext, denn der ist wirklich... ich weiß nicht. Ich für mich finde, dass die Beschreibung dieses Buches nicht wirklich zum Lesen einlädt. Von vornherein weiß man sowieso schon, was passiert. Fragt einfach nicht, warum ich es trotzdem gelesen habe. 
Die Protagonistin Sky ist mir zu Beginn weder sonderlich sympathisch noch unsympathisch gewesen. Sie war einfach irgendwie so nichts sagend und... keine Ahnung, sie widerspricht sich andauernd. 'Nein, ich mag ihn nicht, er ist so arrogant und blöd und bla bla bla' und auf der nächsten Seite dann 'Aber eigentlich sieht er ja ganz gut aus und ich fühle mich zu ihm hingezogen'. Ja, das macht doch Spaß über so eine entschlossene Protagonistin zu lesen. Ich habe auch keine Ahnung wie oft eigentlich erwähnt wurde, dass Sky anscheinend extrem klein und Engländerin ist. Anscheinend ja wichtige Charakterzüge. Außerdem hat sie die nervige Angewohnheit alles - aber auch echt alles - auf Comics zu übertragen. Zugegeben habe ich keinen Plan von Comics und irgendwann konnte ich über ihre ganzen Vergleiche nur noch die Augen verdrehen. 
Zudem geht die Liebesgeschichte wirklich ziemlich flott voran, nachdem erstmal die anfänglichen Schwierigkeiten in Form von Hassliebe überwunden wurden. Kaum hat Zed nämlich herausgefunden, dass Sky sein Seelenspiegel ist, mutiert es vom angeblichen Bad Boy (davon bekommt man nicht ganz so viel mit...) zum totalen Weichei. Und ab da an wird auch Sky zum totalen Schoßhündchen das sich total nach Zed richtet und ihm bloß nicht widerspricht. Wer braucht schon einen eigenen Willen, wenn jemand anders für einen denkt? 
Die Handlung an sich war in erster Linie Lovestory und irgendwann kamen dann die 'Bösen' ins Spiel, die sich teilweise einfach nur dumm angestellt haben. Man darf ja bloß nicht dem Happy End im Weg stehen, nicht wahr? 
Der Schreibstil war recht flüssig und gut zu lesen, die Seiten wären noch schneller dahingeflogen, wenn die Story an sich nicht so lahm gewesen wäre und ich meine Zeit nicht damit verbracht hätte mich über die Charaktere auszulassen ;-) 

1 Kommentar

  1. Hey!
    Mir hat das Buch auch nicht wirklich gefallen, es war meiner Meinung so eine 0815 Liebes Story. Und mit der Wandlung vom Bad Boy zum Weichei von der du sprachst ging mir auch so ziemlich auf dem Zeiger!
    Aber den anderen hat dieses Buch ja total gefallen...
    LG Fire

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