[Rezension] Dreizehn Wünsche für einen Sommer - Morgan Matson

Infos.

Autor/in: Morgan Matson
Seiten: 512
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Since you've been gone
Reihe: /
Wertung: 4 Sterne 

Klappentext.

Emily kann es nicht glauben: Ihre beste Freundin Sloane ist verschwunden, einfach so. Keine Erklärung, kein Abschied, nichts. Das einzige Lebenszeichen, das Emily ein paar Tage später erhält, ist ein Brief mit einer merkwürdigen Liste, eine To-do-Liste wie es scheint. Soll Emily sich damit die Zeit bis zu Sloanes Rückkehr vertreiben? Da es das einzige ist, was ihr von Sloane bleibt, macht sie sich daran, die Dinge auf der Liste abzuarbeiten. Äpfel pflücken in der Nacht? Kein Problem. Tanzen bis zum Morgengrauen? Klar, warum nicht. Einen Fremden küssen? Nacktbaden? Moment mal... Schnell wird Emily klar, dass Sloanes Liste sie ganz schön herausfordert. Doch als ihr unerwartet der gut aussehende Frank zu Hilfe kommt, steht ein unvergesslicher Sommer bevor...


Meine Meinung.

Sowohl 'Amy on the summer Road' als auch 'Vergiss den Sommer nicht' zählen zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, Morgan Matson zu einer meiner Lieblingsautorinnen und demnach gefreut habe ich mich auf 'Dreizehn Wünsche für einen Sommer'. 
Die Geschichte klingt auf den ersten Blick nicht so besonders - zumindest dem Klappentext nach - aber das war sie irgendwie. Vielleicht lag das aber auch nur daran, dass man genau das gleiche Gefühl hat wie bei den anderen beiden Büchern. Gleich auf den ersten Seiten wusste ich, dass mir das Buch gefallen würde, weil Emily mir gleich sympathisch war und man sie einfach total gut verstehen konnte. Dazu dann Emily's Familie, die absolut liebenswert ist und die einen immer wieder zum Lachen gebracht hat und natürlich Frank, der zwar erst recht spät eine größere Rolle bekommt, aber der deswegen nicht weniger toll ist. Mit den Charakteren wurde mal wieder alles richtig gemacht, ich mochte alle wirklich gerne, selbst Sloane, die man nur aus Emily's Erzählungen kannte. 
Das Buch ist unterteilt in die verschiedenen Aufgaben, die Emily nach Sloanes Liste erfüllen soll - nur den Grund kennt sie nicht. Es ist auch nicht die erste Liste, die sie abarbeitet, aber die erste auf der sie alle Punkte erledigt um vielleicht Sloane wieder zu finden, die ja wie vom Erdboden verschluckt war. Emily dabei zu begleiten, wie sie teilweise lauter verrückte Dinge tut war durchaus amüsant und hat mich auf jeden Fall gut unterhalten. 
Der Schreibstil...ja, was soll ich dazu sagen? Wie immer einfach toll und gut zu lesen. Wieder war ich absolut gefesselt von der Geschichte und konnte das Buch nicht aus der Hand legen und war wie gehabt überrascht, dass auf den vielen Seiten gefühlt gar nicht so viel passiert, ich mich aber gleichzeitig beim Lesen nicht eine Minute gelangweilt habe. 
'Dreizehn Wünsche für einen Sommer' kam nicht ganz an die anderen beiden Bücher der Autorin heran, fand ich, aber dennoch kann ich nichts daran aussetzen, weil es mir doch sehr gut gefallen hat und wer 'Amy on the summer road' und 'Vergiss den Sommer nicht' mochte, wird denke ich auch mit diesem Buch zufrieden sein. Auf jeden Fall eine schöne Sommerlektüre, auch im Oktober.

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