[Rezension] Wie wir einen Sommer (vergeblich) versuchten uns nicht zu verlieben - Elizabeth Eulberg

by - September 28, 2014

Infos.

Autor/in: Elizabeth Eulberg
Preis: 9,99 €
Seiten: 296
Originaltitel: The Lonely Hearts Club

Klappentext.

Seit dem Reinfall mit Nate hat Penny den Jungs abgeschworen. ALLEN Jungs. Sie gründet den Lonely Hearts Club - einen Club, in dem Mädchen keine Jungs daten. Mädchen keine Jungs küssen. In dem Jungs verboten sind. Vorteil: Nie wieder ein gebrochenes Herz. Nachteil: Ryan. In den Penny sich gerade verliebt. Oder?


Meine Meinung. 

Wenn man das Cover sieht, erwartet man finde ich eine lockere und leichte Sommerlektüre, weil genau das ja auch der Titel verspricht. Und der Klappentext auch so ein bisschen. Der fasst die Story übrigens ganz gut zusammen, viel mehr passiert nicht in dem Buch. 
Penny ist sauer auf Nate, gründet diesen Club, quatscht ab und an mit Ryan und Ende. So in etwa zumindest. Und auch wenn dieses Buch nur 296 Seiten hat, was ja wahrlich nicht viel ist, hat die Autorin es immer und immer wieder geschafft mich dermaßen zum Lachen zu bringen - und das nicht im positiven Sinne. Denn das Buch hatte leider reichlich wenig von einer netten Sommerlektüre, was schade war, weil die Geschichte an sich finde ich durchaus Potential hätte. 
Die Protagonistin Penny Lane ist benannt nach einem Beatles Song, irgendwie ein totales Über-Mädchen (denkt nur an Shoppen, Jungs, Klamotten, etc.) und im Ernst, Stimmungsschwankung dein Name ist Penny. Sie ist so extrem impulsiv, ändert dauernd ihre Meinung innerhalb von einer Seite (oder weniger), denkt dadurch totalen Quatsch und nervt irgendwann einfach nur noch. Ein kleines Beispiel: Sie trifft sich mit ihrem Love Interest Ryan, mit dem sie natürlich nichts anfangen darf, redet seitenlang davon, dass es kein Date ist, weil sie kein schwarzes Shirt an hat und Mädchen bei Dates immer schwarze Shirts anhaben (logisch, nicht wahr?) und ein paar Seiten später beschwert sie sich, dass jemand ihr Date auch nur anschaut. Weitere Seiten später regt sie sich auf, wenn er sie nur als Freundin bezeichnet - weil es ja kein Date ist. So in etwa lief das ganze Buch ab, man kann sich also denken, dass ich mit Penny nicht sonderlich warm geworden bin. 
Die Nebencharaktere waren da nicht unbedingt besser, mal abgesehen von vielleicht von Ryan, der eigentlich ganz nett war. Da war er aber auch wirklich der einzige. Alle Charaktere in diesem Buch waren einfach so ein riesengroßes Klischee, dass es schon lachhaft ist. Und gelacht habe ich wirklich oft. Wie gesagt nur aus den falschen Gründen. 
Die Handlung ist im Übrigen nicht weniger Klischee als die Charaktere. Alles ist einfach so unglaublich vorhersehbar und man kommt sich die meiste Zeit vor, wie in irgendeiner x-beliebigen langweiligen Teenie-Komödie. 
Dazu kommt dann noch, dass der Titel nicht zum Buch passt, weil es nicht um einen Sommer geht, sondern um ein ganzes Jahr fast und dann verstehe ich auch immer noch nicht, was die drei Paar Füße auf dem Cover sollen. Hier hätte man zumindest bei dem englischen Titel bleiben sollen, denke ich, auch wenn das englische Cover nicht unbedingt besser ist. Aussagekräftig ist etwas anderes und das gilt sowohl für Titel und Cover, als auch für das ganze Buch.

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