[Rezension] Der Sommer, der nur uns gehörte - Jenny Han

Infos.

Autor/in: Jenny Han
Seiten: 272
Sprache: Deutsch
Originaltitel: We'll always have summer
Reihe: 2 von 3
Wertung: 4 Sterne 

Klappentext.

Immer schon gab es nur zwei Jungs, die Belly's Herz erobern konnten: Conrad und Jeremiah. In diesem Sommer muss Belly sich entscheiden. Seit zwei Jahren ist sie mit Jeremiah zusammen, als er ihr plötzlich einen Heiratsantrag macht. Belly ist überglücklich und stürzt sich in die Hochzeitsvorbereitungen. Doch ihre Eltern halten die Hochzeit für völlig verfrüht, und nach einem Streit mit ihrer Mutter bricht Belly auf nach Cousins Beach:  zu dem Ort, an dem sie so viele glückliche Sommer verbracht hat. Im Strandhaus trifft sie Conrad, und der begreift allmählich, dass er sie für immer verlieren wird - und gesteht ihr seine Liebe.


Meine Meinung.

#1: Ich mag die Namen der Protagonisten nicht. Überhaupt nicht. Und wenn ich die Namen nicht leiden kann, ist irgendwie sowieso schon alles verloren.
#2: Dreiecksgeschichte. 
#3: Die Protagonisten gingen mir unglaublich auf den Keks. Selten habe ich so ein Unverständnis für die Handlungen von Charakteren gehabt.

Das sind die drei Hauptpunkte, die mich an dem Buch stören. Praktisch das meiste, würde ich sagen. Deswegen frage ich mich auch immer noch selbst, warum ich das Buch überhaupt lesen wollte. Ich habe mir schon spoilern lassen wie es ausgeht und den zweiten Band habe ich einfach mal übersprungen, weil meine Bücherei den gerade nicht da hatte. Also ich weiß wirklich nicht, warum ich überhaupt lesen wollte, wie es mit Belly, Conrad und Jeremiah weitergeht, nachdem ich schon den ersten Band für so la la empfunden habe. 
Und dieses Mal fand ich es sogar noch schlimmer. 
Die Protagonistin gehört zu den wenigen, die ich gerne tot sehen würde. Sie könnte sterben und das wäre mir ziemlich gleich. Das ist irgendwie nicht der Sinn der Sache, oder?
Ich habe keinen Plan woran es liegt, dass ich so eine Abneigung gegen unsere Protagonistin hege, aber es ist so. Ich mag sie einfach nicht, weil ich ihre Entscheidungen null nachvollziehen kann. Die Autorin hat einen ganz angenehmen Schreibstil, aber sie hat es überhaupt nicht geschafft mir die Gedanken ihrer Protagonistin darzulegen, sodass ich es verstanden hätte. Belly ist unglaublich naiv und widersprüchlich und manchmal auch einfach nur nervig. 
Ihre Love Interests sind da nicht unbedingt besser, Jeremiah hasse ich fast noch mehr als Belly und Conrad...nun ja, er ist der einzige Charakter aus dem Buch, den ich mag, weil er irgendwie der einzige ist, der ein bisschen Tiefgang besitzt, wie man so schön sagt. 
Die Handlung war selbstverständlich äußerst vorhersehbar, was meiner Meinung nach - gerade nach dem Klappentext - zu erwarten gewesen ist. Aber ich bin glücklich mit dem Ende, muss ich sagen. Zwischendrin habe ich wirklich mit dem Gedanken gespielt das Buch abzubrechen, aber dann dachte ich "Nein, Kathi, du liest noch die letzten paar Seiten, du brichst keine Bücher mehr ab nur weil du vor Langeweile fast verreckst". 

Nun ja, ich denke man sieht, dass ich kein Fan von dem Buch bin und ich glaube auch nicht, dass ich es noch einmal zur Hand nehmen, werde, weil mich einfach so unglaublich viel daran gestört hat und ich im Gegensatz dazu auch kaum Dinge finden konnte, die mir gefielen. Denn ein toller Charakter reißt irgendwie dann doch nicht das ganze Buch herum...

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