[Rezension] Amy on the Summer Road - Morgan Matson

Infos.

Autor/in: Morgan Matson
Seiten: 480
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Amy & Roger's Epic Detour
Reihe: /
Wertung: 5 Sterne 

Klappentext.

Seit dem Tod ihres Vaters hat sich Amy völlig zurückgezogen. Als ob nicht schon alles schlimm genug wäre, beschließt ihre Mutter von Kalifornien an die Ostküste zu ziehen, und Amy soll nachkommen...im Auto mit einem wildfremden Jungen! Amy ist verzweifelt. Doch dann steht Roger vor ihr - total süß und irgendwie sympathisch. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und sind sich einig: Amy's Mom hat sich für den Trip die langweiligste aller Strecken ausgesucht! Kurzerhand begeben sie sich auf eine eigene, wilde Riese kreuz und quer durch Amerika...

Meine Meinung. 

"Amy on the Summer Road" gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingsbüchern, was sich gestern mal wieder bestätigt hat, als ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Und wie immer bin ich restlos begeistert von dem Buch, weil hier für mich einfach alles gestimmt hat. 
Es war ein wenig Drama drin, die Protagonistin Amy hatte es nicht leicht mit dem Tod ihres Vaters, für den sie sich die Schuld gibt. Dann ihre Art damit umzugehen, sich unsichtbar machen zu wollen und noch viel mehr, all das hat sie mir unglaublich sympathisch gemacht und allgemein auch die Veränderung die man an ihr feststellen kann, während diesem Trip durch Amerika. 
Genauso verhält es sich eigentlich mit Roger, er ist genau das, was im Klappentext gesagt wird, nämlich total süß und irgendwie sympathisch. Mehr braucht man zu ihm eigentlich nicht zu sagen, denn genauso habe ich als Leser das auch empfunden. Amy hätte es mit ihrer Reisebegleitung wirklich schlechter treffen können als mit Roger, der - ich habe das Gefühl ich wiederhole mich irgendwie - aber ein wirklich sympathischer Charakter ist, den man einfach ins Herz schließen musste. 
Der Klappentext verrät ja schon worum es eigentlich geht, genauso wie der Titel, nämlich um diesen Road Trip durch die USA, den Amy und Roger mehr oder weniger spontan machen. Und gerade dieses Thema finde ich so toll, zum einen, weil das Buch dadurch mal eine komplett andere Geschichte zu bieten hat als alles was ich sonst gelesen habe, und zweitens finde ich es wirklich gut umgesetzt. Sehr gut geschrieben, weil man sich vieles wirklich bildlich vorstellen kann und es gleichzeitig nicht überladen ist. Und ich habe echt keine Ahnung, wie die Autorin es wieder geschafft hat, denn das ist mir auch bei "Vergiss den Sommer nicht" aufgefallen, dass es sich anfühlt, als wäre praktisch nichts passiert, das Buch allerdings fast fünfhundert Seiten hat und mir auf keiner der Seiten langweilig war. 
Was ich auch noch richtig schön finde, ist zum einen das Cover, weil es einfach passt und zum zweiten dann noch die Playlists die ab und an eingestreut wurden, genauso wie Fotos und die Kommentare zu den einzelnen Bundesstaaten. Das einzige was mich daran ein bisschen gestört hatte, war, dass ein Satz manchmal auf einer Seite noch nicht beendet war, man umblätterte und dann diese "Zwischenteile" kamen und der Satz danach er weiterging. Das war ein klitzekleines bisschen störend ab und an, macht das Buch an sich aber natürlich nicht schlechter, denn es kommt ja auf den Inhalt an, und der ist meiner Meinung nach wirklich grandios.

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