[Rezension] Selection - Kiera Cass

by - August 21, 2013

Infos.

Autor/in: Kiera Cass
Preis: 16,99 €
Seiten: 368
Originaltitel: The Selection

Klappentext.

35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?


Meine Meinung.

 "Selection" kam mir vor wie eine Mischung aus "Der Bachelor" und "Die Tribute von Panem". Die Idee kam mir anfangs ziemlich primitiv vor, aber irgendwie hat es mir dennoch gefallen, auch wenn ich nicht einmal genau beschreiben kann wieso.
Zuallerest will ich sagen, dass ich das Cover wunderschön finde und das Mädchen sieht genauso aus wie man sich America vorstellt.
Die Protagonistin America gefiel mir nicht so gut, sie war einfach ein bisschen zu perfekt. Das arme arme Mädchen, das kein Geld hat und natürlich auch nicht genug essen und das eigentlich auch gar kein Interesse an dem Prinzen hat - natürlich nicht, denn sie hat ja ihre heimliche Liebe Aspen. Den konnte ich übrigens auch nicht leiden, er hat mich von Anfang an genervt, da er viel zu sehr nach der "Ich Tarzan, du Jane" Philisophie lebt. Dauernd hat er nur schlechte Laune und besteht darauf America für ihren Gesang zu bezahlen, dabei sind die beiden immerhin ein Paar, warum sollte sie nicht für ihn singen? Mit Aspen konnte ich einfach nicht warm werden und ich habe mich richtig geärgert als er am Ende des Buches noch einmal aufgetaucht ist.
Aber zurück zu America: Ein Charakter darf ruhig auch Ecken und Kanten haben und sich mal absolut falsch verhalten, aber das hat man bei ihr einfach nicht gemerkt, auch wenn sie manchmal sicher anders gehandelt als es sich für sie gehört hätte. Gerade diese Situationen waren auch ziemlich lustig, eigentlich sogar die besten Stellen im Buch.
Die einzige Person die ich irgendwie total mochte war Maxon, da er anders war als ich erwartet hätte und es wäre finde ich ein bisschen besser gewesen, wenn er ab und an mal mehr hätte den Prinzen raushängen lassen, denn auch er war viel zu verständnisvoll und ich konnte irgendwie gar nicht verstehen, warum er sich eigentlich für America interessiert...
Auch wenn die Geschichte mich, wie schon erwähnt, irgendwie an eine Mischung aus "Die Tribute von Panem" und "Bachelor" erinnert hat, gefiel mir die Geschichte an sich erstaunlich gut und ich bin gespannt auf den nächsten Teil.

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