Freitag, 21. Juni 2013

[Rezension] Inferno - Dan Brown

Infos.

Autor/in: Dan Brown
Preis: 26 €
Seiten: 688
Originaltitel: Inferno

Klappentext.

Dante Alighieris »Inferno«, Teil seiner »Göttlichen Komödie«, gehört zu den geheimnisvollsten Schriften der Weltliteratur. Ein Text, der vielen Lesern noch heute Rätsel aufgibt. Um dieses Mysterium weiß auch Robert Langdon, der Symbolforscher aus Harvard. Doch niemals hätte er geahnt, was in diesem siebenhundert Jahre alten Text schlummert. Gemeinsam mit der Ärztin Sienna Brooks macht sich Robert Langdon daran, das geheimnisvolle »Inferno« zu entschlüsseln. Aber schon bald muss er feststellen, dass die junge Frau ebenso viele Rätsel birgt wie Dantes Meisterwerk. Und erst auf seiner Jagd durch halb Europa, verfolgt von finsteren Mächten und skrupellosen Gegnern, wird ihm klar: Dantes Werk ist keine Fiktion. Es ist eine Prophezeiung. Eine Prophezeiung, die uns alle betrifft. Die alles verändern kann. Die Leben bringt. Oder den Tod.



Meine Meinung.

Vor einiger Zeit hatte ich die ersten drei Teile um Robert Langdong gelesen und zwar jeden an einem Tag, weil mich diese Bücher einfach absolut in ihren Bann gezogen haben. Nur "Das verlorene Symbol" fand ich leider nicht ganz so gut wie seine Vorgänger, deswegen habe ich mir gleich mehrmals überlegt, ob ich Inferno als Hardcover haben wollte, oder ob ich nicht lieber auf die Taschenbuchausgabe warten wollte. Immerhin sind 26 € ganz schön viel, selbst für ein gebundenes Buch, finde ich, aber dann konnte ich mich doch überwinden es zu kaufen, weil ich nichts mehr zu lesen hatte und doch ziemlich gespannt war, zumal ich gelesen hatte, dass "Inferno" wieder besser sein sollte als sein direkter Vorgänger.

Was soll ich sagen, das Buch war spektakulär von vorne bis hinten, die Geschichte wirklich der absolute Wahnsinn, es wurde sehr viel mehr geschossen als sonst, so kam es mir zumindest vor und die weibliche Hauptperson war auch wirklich sympathisch, bis man dann zwischendrin auf einmal so aus der Bahn geworfen wurde, dass man nicht mehr genau wusste, was richtig und falsch war.
Die ganze Zeit wurde man damit nervös gemacht, dass immer mal wieder ganze Kapitel oder kleine Abschnitte aus der Sicht von Personen geschrieben waren, die hinter Langdon her waren und ihm auch dicht auf den Fersen. Immer wieder passierten so überraschend Dinge, dass es nie wirklich langweilig wurde, weil sie dauernd auf der Flucht waren und neue Dinge ans Licht kamen über die zwei Tage, von denen Langdon ja nichts mehr wusste.
Dieses Mal drehte es sich wie der Titel ja schon sagt um Dantes Inferno und eine Reihe damit verbundener nicht ganz so netter Sachen, denen auf die Spur gegangen werden muss, denn dieses Mal geht es wirklich um die Rettung der Welt. Die ganze Zeit scheint klar zu sein, wer wohin gehört und wer gut und böse ist, aber irgendwann im hinteren Teil des Buches, scheint es fast so, als wäre das ganze Buch noch einmal komplett umgeworfen waren, alles drehte sich mit einem mal und ich war so geflasht, dass ich meine Mitmenschen damit genervt habe, weil ich nicht aufhören konnte nachzudenken, wie es weitergeht.
Ein bisschen Liebe ist auch wie immer dabei und ich kann sagen, dass Sienna Brooks wirklich ein einzigartiger Charakter ist, der mir an der Geschichte beinahe am meisten gefallen hat.
 Ach man, es ist wirklich schwer eine Rezi über dieses Buch zu schreiben, wenn man nicht spoilern will...ich höre jetzt lieber auf, aber lest es. Wirklich, lest es, das Buch ist der Wahnsinn.
 Ich ziehe aber trotzdem einen halben Punkt ab, weil die Handlung mir zwischendrin einmal nicht ganz schlüssig war.



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