[Rezension] Mein Sommer nebenan - Huntley Fitzpatrick

April 24, 2013


Infos.

Autor/in: Huntley Fitzpatrick
Preis: 16,99€
Seiten: 512
Originaltitel: My life next door

Klappentext.

Samantha Reed liebt die Garretts heiß und innig – doch nur aus der Ferne. Die 10-köpfige Nachbarsfamilie ist tabu, denn die Garretts sind alles, was Samanthas Mutter verabscheut: chaotisch, bunt und lebensfroh. Aber eines schönen Sommerabends erklimmt der 17-jährige Jase Garrett Samanthas Dachvorsprung und stellt ihr Leben auf den Kopf. Sie verliebt sich mit Haut und Haaren und wird von den Garretts mit offenen Armen aufgenommen. Eine Zeitlang gelingt es Samantha, ihr neues Leben vor der Mutter geheim zu halten. Doch als ein Autounfall die Garretts aus der Bahn wirft , muss Samantha eine schwere Entscheidung treffen …




Meine Meinung.

Die Beschreibung hatte mich von Anfang an begeistert, denn diese Geschichte klingt irgendwie anders, als etwas, das ich je gelesen habe. Demnach hoch waren auch meine Ansprüche und ich wurde nicht enttäuscht! Mein Sommer nebenan ist auf jeden Fall eines der besten Bücher die ich seit langem gelesen habe und liebe es total!
Samatha war mir von Anfang an richtig sympathisch, sie ist zwar eine typische Protagonistin, aber dennoch echt einzigartig. Sie ist das typische Mädchen von nebenan; lieb, nett, freundlich. Im Gegensatz zu ihrer Mutter hat sie keine Probleme mit den Garretts, nein sie bewundert und beneidet sie eher, weil sie eine so große Familie sind, während sie selbst nur ihre vollbeschäftigte Mutter und ihre Schwester Tracy hat, die allerdings mehr mit ihrem Freund Flip beschäftigt ist.
Jase ist...man muss ihn einfach gerne haben, man kann ihn nicht nicht mögen. Genau genommen muss man seine gesamte Familie mögen, die Garretts sind einfach unglaublich toll und zwar alle zehn! Es hat Spaß gemacht zu lesen, was alles in diesem chaotisch Haushalt passiert, weil jedes Kind seine Eigenarten hat. George weiß unglaublich viel, trotz dass er erst vier Jahre alt ist und hat unglaublich viel Mitgefühl für alles und jeden, besonders Tiere. Dann wäre da noch die 14 jährige Andy, die Probleme mit ihrem ersten Freund hat. Mrs Garrett ist unglaublich, wie sie mit all den Kinder klarkommt. Und Jase ist natürlich am tollsten, wobei ich besonders sein Hautier die Schlange Voldemort genial fand, die einen Schuh-Fetisch hat und vor der Sam sich immer wieder fürchtet. Was ich auch toll an ihm fand, war, dass er nicht so ein Bad-Boy ist, sondern ein wirklich netter Kerl und trotzdem nicht langweilig. 
Aber ich muss sagen, dass ich fand, dass die Liebe zwischen den beiden sich am Anfang nicht richtig entwickeln konnte. Die beiden hatten sich ein paar Mal unterhalten, ein zwei Mal was unternommen und dann waren sie auf einmal zusammen. Aber danach waren die beiden wirklich süß und die Beziehung zwischen ihnen wurde finde ich ziemlich schön beschrieben, weswegen dieses Buch echt eines meiner Lieblingsbücher geworden ist, denn so etwas findet man nicht alle Tage.
Schön fand ich auch, dass die Protagonisten nicht in jedem Kapitel aufeinander gehockt haben, sondern es auch sehr viel um ihre Familien oder in Sams Fall halt auch ihre Freunde Nan und Tim ging. Gerade Tims Alkohol- und Drogenproblem hat die ganze Geschichte um einiges interessanter gemacht und auch divere Spannungen zwischen den Freundinnen brachten etwas Schwung rein.
Das Ende war etwas vorhersehbar, aber dafür der ganze Anfang und Mittelteil überhaupt nicht, sodass ich immer wieder überrascht wurde.
Der Schreibstil von Huntely Fitzpatrick fand ich sehr schön und leicht zu lesen, etwas nicht allzu anspruchsvolles, aber doch sehr angenehm auf einem anständigen Niveau.

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